Rubin

Als Rubin bezeichnet man die durch Chrom gefärbten roten Varietäten des Minerals Korund. Dieser ist mit Mohshärte 9 nach dem Diamanten das zweithärteste Mineral und besitzt einen hohen Brechungsindex, was den geschliffenen Steinen eine strahlende Brillanz verleiht. Seine Farbskala reicht von fast pinkfarbenem Himbeerrot bis zu dunklem Weinrot. Am begehrtesten sind die seltenen Rubine in “Taubenblutrot”, das von innen zu glühen scheint. Sie kommen fast immer aus Mogok in Myanmar (Burma), seit über 800 Jahren der Hauptfundort für Rubine. Seit wenigen Jahren machen ihnen die feinen Rubine aus Mosambik starke Konkurrenz. Schleifbare Rubine sind meistens klein; schon ab ein oder gar zwei Karat sind sie selten. Während es zahlreiche lupenreine Diamanten von über 100 Karat gibt, sind Top-Rubine in dieser Größe unbekannt. Die größten Rubine von feiner Qualität erzielten alle Rekordpreise auf Auktionen und kamen aus Burma: der Hope-Rubin (32.08 ct., 6,7 Millionen $ in 2012), der Sunrise-Rubin (25.59 ct., 30,4 Millionen $ in 2015), der Carmen Lucia-Rubin (23.10 ct., Schenkung ans Smithsonian Museum in 2004) und der Graff-Rubin (8.62 ct., 8.6 Millionen $ in 2014).
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Auf den Fotografien wirken die Steine durch die Vergrößerung auf dem Monitor wie durch eine Lupe mit 10- bis 20-facher Vergrößerung. Neben kleineren Einschlüssen sehen Sie dann eben auch kleinste Staubteilchen etc. Mit bloßem Auge sind sie jedoch praktisch unsichtbar und stören nicht die Schönheit der Steine.