Brillant

Die extrem dichte kubische Packung der Kohlenstoff-Atome, aus denen der Diamant besteht, verleiht ihm viele hervorragende Eigenschaften, wie sehr gute Wärmeleitfähigkeit, einen sehr hohen Brechungsindex und mit Mohshärte 10 die größte Härte aller Minerale. Dies macht ihn nicht nur zu einem industriell vielfältig verwendbaren Material, sondern auch zum König der Edelsteine. Er wird meistens als (runder) Brillant facettiert, weil dieser Schliff sein sprühendes Feuer am besten zur Geltung bringt. Insgesamt sind bis heute an rund 700 Orten Diamanten nachgewiesen (meist winzig klein, z.B. am Nördlinger Ries); bedeutend jedoch sind nur wenige, u.a. in Russland, Südafrika, Botswana und Kanada. Die meisten kennen nur farblose Diamanten. Es gibt aber auch farbige Diamanten, die jedoch sehr selten (ungefähr einer unter 10.000 weißen) und dementsprechend begehrt sind. Es gibt zahlreiche große Diamanten, z. T. über tausend Karat. Als Beispiele seien genannt der Cullinan (3.106 ct., weiß, Südafrika 1906), der Tiffany (128,54 ct., gelb, Südafrika, 1877), der Pink Star (59,60 ct., 1999, Afrika), der Hope (45,52 ct., blau, Indien, vor 1642) und der Grüne Dresden (41 ct., Indien, um 1722).
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Auf den Fotografien wirken die Steine durch die Vergrößerung auf dem Monitor wie durch eine Lupe mit 10- bis 20-facher Vergrößerung. Neben kleineren Einschlüssen sehen Sie dann eben auch kleinste Staubteilchen etc. In den Reinheitsstufen "lupenrein" bis "kleine Einschlüsse" stören sie jedoch überhaupt nicht die Brillanz und sind mit bloßem Auge praktisch unsichtbar. Nur in Diamanten mit "Piqué"/"Imperfect" sind sie erkennbar.