Raritäten

Unter den Edelsteinen gibt es einige Varietäten, die zwar sehr gute Eigenschaften besitzen und sehr schön sind, aber zu selten, um größere Bekanntheit zu erlangen. Sie tauchen denn auch nur in kleiner Zahl im Handel auf und werden von Kennern und Sammlern gesucht. Solche Raritäten sind z.B. einige farbwechselnde Edelsteine wie Alexandrit und Granat, Sternsteine sowie einige Farbvarietäten wie Bixbit (roter Beryll), Padparadscha (lotusfarbener Saphir) oder farbige Diamanten, außerdem z.B. Taaffeit (Mohshärte 8 bis 8,5!) und Phenakit (7,5 bis 8). Neben diesen werden auch viele andere Mineralarten geschliffen, die zwar sehr attraktiv sind, aber meist zu spröde oder weich und oft auch zu selten sind, um sich als Edelstein zu eignen. Diese Steine werden als Sammlersteine bezeichnet. Ein Beispiel: Der Titanit (Sphen) ist schön gelbgrün und fast so feurig wie ein Diamant, aber ist auch selten und mit Mohshärte 5 bis 5,5 viel zu weich.
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Auf den Fotografien wirken die Steine durch die Vergrößerung auf dem Monitor wie durch eine Lupe mit 10- bis 20-facher Vergrößerung. Neben kleineren Einschlüssen sehen Sie dann eben auch kleinste Staubteilchen etc. Mit bloßem Auge sind sie jedoch praktisch unsichtbar und stören nicht die Schönheit der Steine. Des Weiteren kommt es oft zu Spiegelungen der Innenseite der Pinzette, die wie weiße Risse oder Cracks aussehen können.