Aquamarine

Der Aquamarin, einer der beliebtesten Edelsteine, ist die blaue Varietät des Minerals Beryll und erhält seine Farbe durch Spuren von Eisen. Meistens ist er blass- bis hellblau, selten aber auch intensiv blau (“Santa Maria-Aquamarin”). Oft zeigt er auch ein Grünlichblau wie Meerwasser (daher der Name). Die wichtigsten Fundorte befinden sich in Brasilien, Nigeria, Kenia, Mosambik, Madagaskar und Pakistan. Aquamarin ist mit Mohshärte 7,5 bis 8 sehr hart und kommt in wasserklaren, sehr reinen Kristallen vor, die beträchtliche Größen erreichen können. Daher sind große fazettierte Aquamarine von beeindruckendem Glanz schon für relativ günstige Preise erhältlich. Einer der größten je gefundenen Aquamarine war ein klarer grünlichblauer Kristall von 110,5 kg (48 x 38 cm), der 1910 in Marambaia (Brasilien) entdeckt wurde. Berühmt ist auch der Marta Rocha von 173.500 Karat, der 1954 in Teófilo Otoni (Brasilien) gefunden und nach der damaligen Miss Brasilien benannt wurde.
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Auf den Fotografien wirken die Steine durch die Vergrößerung auf dem Monitor wie durch eine Lupe mit 10- bis 20-facher Vergrößerung. Neben kleineren Einschlüssen sehen Sie dann eben auch kleinste Staubteilchen etc. Mit bloßem Auge sind sie jedoch praktisch unsichtbar und stören nicht die Schönheit der Steine. Des Weiteren kommt es oft zu Spiegelungen der Innenseite der Pinzette, die wie weiße Risse oder Cracks aussehen können.