Madagaskar Südtour 01.07.2011 bis 23.07.2011

Flug ab Düsseldorf am 1.7.2011. Ein chaotischer Flug, das übliche Durcheinander mit der üblichen Verspätung - Afrika halt. Wie im Film Blood Diamonds Leonard de Capriccio mehrfach sagt: TiA „this is africa“. Wir kommen am 2.7. in Tana Airport an; Übernachtung im Hotel Mirandav in Antananarivo (kurz Tana, wie alle da unten sagen).

Am nächsten Morgen gehen wir nach einem großen Hallo mit unserer Bekannten

zum Steinmarkt in Tana „Tana Market“. Aber es gibt nicht viel facettierte Steine. Aber es gibt ja noch einiges andere zu sehen. Es laufen eigentlich immer Mittagessen rum.

Na ja, später vielleicht mal…

3.7. Unsere beiden Autos sind da. Wir fahren erst einmal Ansirabé, wo wir im Hotel Greenpark Steinkäufer treffen und eine Dame, die für uns jetzt den Zoll am Flughafen abwickeln wird. Es ist sehr schwer, irgendeine Ware am Flughafen zu verzollen. Selbst sorgfältig ausgefüllte offizielle Papiere fallen ganz normalen Schmiergeldzahlungen zum Opfer. (TiA).

Auch am Hotel Diamond ist ein Steinmarkt, der aber auch nicht viel zu bieten hat. Ohnehin spricht sich schnell herum, dass Fremde in der Stadt sind, um Steine zu kaufen.

Nachts ist es ziemlich kühl und nebelig (auf der Südhalbkugel ist es jetzt Winter). Da wundert es nicht, wenn wir und die Einwohner recht warm angezogen sind. In der Sonne ist es dann allerdings recht schnell warm.

Übrigens nicht wundern: die Sonne geht im Osten zwar auf, wandert aber über den Norden (!) nach Westen, wo sie dort auch untergeht. Die Schatten fallen also nach Süden!

3.7 Zu Besuch beim befreundeten Schleifer für blauen Calcit. Die Mine gehört ihm nicht weit von Ansirabé. Das Rohmaterial sieht eher unscheinbar aus:

Mit der Erfahrung des Schleifers …

… entsteht dann doch ein recht dekorativer Artikel für Europa: (Die beiden Bilder vorher sind nicht unscharf aufgenommen. Der Steinstaub macht die Aufnahmen milchig.

Am 4.7. fahren wir nach Fianarantsoa mit einem Abstecher über Betafo und sehen uns ein bisschen die Stadt an:

Hausschweinchen als Hundeersatz:

Tuchhändler:

Und Frischfleisch:

Und endlich mal ein paar Steine:

Und abends spät wieder zurück nach Fianarantsoa.

Morgens 5.7. wieder nördlich nach Ikalamanvony, wo es einige Turmalinfundstellen gibt.

Diesel kostet unter einem Euro.

Sehr wenig Vegetation besonders auf den Hügeln …

… obwohl es ausreichend Wasser gibt: Reisanbau

Wir verlieren Öl beim Mitsubishi, aber unsere Fahrer können das reparieren. Werkstätten sind allerhöchstens in den großen Städten.

In Ikalamavory nordöstlich von Fianarantsoa.

5.7.2011