Ballonfahrt in Namibia (20.05.2007)

Selten hat man die Chance sich einen Überblick zu verschaffen über die Weite und Schönheit des Landes. Wenn nicht die große Hitze am Tag wäre, könnte man schnell Mineralien finden, weil die Fundstellen nicht mit Vegetation bedeckt sind (in der Nacht sind es allerdings schnell mal Temperaturen um den Gefrierpunkt).

Es ging morgens vor Sonnenaufgang los. Wenn die Sonne aufgeht wird es erbarmungslos heiß. Wir fuhren mit 2 Ballons, was den Vorteil hat Entfernungen abzuschätzen zu können und einfach besser perspektivisch sehen zu können.

Mützen sind angebracht, besonders in der Mitte des Korbes, da die Brenner sehr stark die Strahlungswärme nach unten verbreiten.

Verabschiedung der Crew. Wir werden sie später noch wiedersehen.

Schnell werden sie kleiner...

…bis der Jeep kaum noch zu erkennen ist. 

Schnell geht die Sonne auf.

Wir nähern uns einer Gebirgskette...

… falls der andere Ballon mal nicht mehr zu sehen ist: der Schatten zeigt es an...

… der immer noch neben uns schwebt.

Wir nähern uns der Scharte in der Gebirgsformation.

Beide Ballons versuchen nun als kleine Showeinlage so knapp wie möglich über die Scharte hinüber zu fahren.

Man kommt dem Boden schon nahe und hier wird erst deutlich, welche Geschwindigkeit man hat. Die fällt nämlich sonst genauso wenig auf wie beim Steigen und Fallen des Ballons. Das war dann auch der Sinn des so genannten „Rockscratchings“. Ohne Bezugspunkte hat man von Entfernungen oder Geschwindigkeiten keine Vorstellung. Der Fahrtwind ist eben nicht da, weil man (und zwar exakt) die Geschwindigkeit des Windes hat. Man fliegt mit dem Wind.

Dann fahren wir über die Felskante.

Die Sonne ist kaum aufgegangen, da wird es schon sehr warm.

Zeit wieder runterszugehen

Die Autos sind uns gefolgt und warten schon unten (linke Bildhälfte).

Hier werden die Fotos noch einmal spektakulärer, da man zusätzlich erneut die langgezogenen Schatten der Ballons zur Verfügung hat.

Langsam kommt man der Erde näher…

Schön ist es natürlich, wenn der Wind nicht so stark ist... 

…weil die Mannschaft ja das Seil greifen muss.

Der andere Ballon ist schon unten.

Unsere Crew ist auch da.

…jetzt schnell aus dem Wagen und das Seil greifen.

…und dann den Ballon mit allen Männern greifen, sonst schleifen wir ja über den Boden.

Natürlich muss auch die heiße Luft schnellstens aus dem Ballon abgelassen werden.

Jetzt sieht man erst wie groß die Ballons sind.

Und noch eine Überraschung. Das hat man auch nicht jeden Tag: Sektfrühstück in der Wüste – natürlich so lange noch Schatten da ist.

Ein sehr schönes Erlebnis!